Als Betreiber oder Verpächter dieser Flächen sorgt das Land für eine ökologische und nachhaltige Bewirtschaftung. Ziel ist der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, der biologischen Vielfalt und des Klimas.
Naturschutzgrundstücke
Die Natur bietet Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Der Naturhaushalt und die biologische Vielfalt sind unsere Lebensgrundlage. Der "Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen und Tiere" ist als Staatsziel mit Verfassungsrang im Grundgesetz verankert.
Zur Naturschutzstrategie des Landes gehört der Erwerb von Grundstücken für den Natur- und Klimaschutz. Das Land ist Eigentümer von rund 16.000 naturschutzwichtigen Grundstücken mit über 15.000 Hektar Fläche. Es kauft regelmäßig weitere Flächen für den Naturschutz zu.
Im Jahr 2025 hat das Land rund 183 Hektar natur- und klimaschutzwichtige Grundstücke erworben. Dafür hat es knapp 4 Millionen Euro investiert. Finanziert wurde der Erwerb überwiegend aus Landesmitteln und aus Mitteln der Stiftung Naturschutzfonds. Von den erworbenen Flächen sind über 43,8 Hektar Moore.
Der Fokus des Naturschutzgrunderwerbs liegt zunehmend auf den Ankauf von Moorflächen. Moore bieten einen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten und binden darüber hinaus unter anderem Kohlenstoff.
Kauft das Land naturschutzwichtige und klimaschutzrelevante Flächen, kann es selbst über deren Bewirtschaftung entscheiden. Es schafft dadurch die Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Gebieten im Sinne des Naturschutzes und sichert wichtige Teile des baden-württembergischen Naturerbes. So können beispielsweise auf eigenen Flächen Moore renaturiert und auf bislang landwirtschaftlich genutzten Grundstücken Biotope entwickelt werden.